Deutsch
+38 068 889 89 89
00380689869898 (汉语)
00380930552240 (باللغة العربية)
00380930552240 (باللغة العربية)
+38 068 889 89 89
Patientenangaben

Our licences

Ulzeröse Kolitis, schwere Form

Patient T.W.D. (28 Jahre) ist in die Emcell Klinik am 28. August 2006 eingetroffen. Beschwerden: häufiger Stuhlabgang (10mal am Tag) mit Blut- und Schleimeinschlüssen, Körpergewichtabnahme, Schwindel und allgemeine Schwäche.

Die Erkrankung begann plötzlich, vor 1 Monat; binnen 3 Tage wurde Stuhlabgang häufiger (bis 15mal pro Tag); es wurde immer mehr Blut im Stuhl (bis 30 ml). Behandlung wurde nicht gemacht. Patient hat Hämorrhoiden. Körpergewichtverlust betrug 17 kg.

Die Untersuchung (am 3. Mai 2006) wies Folgendes auf: Gesamtzustand schwer. Haut blass und feucht. Hautturgor niedrig. Herztöne geschwächt, Systolisches Geräusch an der Spitze. Pulsfrequenz 90 Schl./min., AD 100/60 mm Hg. Lungenatmung vesikulär. Bauch weich; bei Palpation entstehen Schmerzen am Krummdarmgegend; Sigmoidverengung; Sigmoid gespannt und schmerzhaft. Keine Peritonitis-Symptomatik. Körpertemperatur normal.

Analysen:

  • Rektoromanoskopie: Tubus 10cm tief eingeführt. Schleimhauthyperämie, Kontaktblutung, Schlappheit, Erosion und Pseudopolypen. Befund: Ulzeröse Kolitis.
  • Koloskopie: Der Darmtraktus, vom Bereich der Krummdarm-Blinddarmklappe angefangen, ist mit diffuser Erosion betroffen, Haustrierung geglättet, Gefäßbild fehlt. Große Mengen von Schleim; Blut und Eiter im Darmlumen sichtbar. Darmtraktus rohrförmig und gekürzt. Befund: Ulzeröse Kolitis mit Vollaffektion.
  • Blutuntersuchung - gesamt: Erythrozyten 3,1x1012/l, Hämoglobin 100 g/l, Leukozyten – 12,6 x109/l, Stabkernige – 17%, Segmentkernige – 57%, Eosinophilen – 3%, Lymphozyten – 11%, Monozyten – 10%, Anisozytose ++.
  • Urinuntersuchung: Farbe – gelb, Reaktion – sauer, relative Dichte – 1015, Protein – 0,264 g/l, squamöser Epithel – große Menge, polymorpher Epithel – Sehr große Menge, Leukozyten 10-12 im Blickfeld, Erythrozyten – 2-4, Harnzylinder – 5-7 (mit Leukozytenablagerung), Hyalinzylinder- 4-6, Epithelzylinder – 2-4, große Menge Schleim.

Diagnose: Ulzeröse Kolitis, schwere Form mit Vollaffektion, Aktivitätstufe III. Sekundäre Eisenmangelanämie.
Behandelt wurde nach folgendem Schema: Sulphasalasin 0,5x2 Tabletten viermal täglich, Metronidasol 0,5 dreimal täglich, Festal viermal täglich, Vitaminen B1, B6, B12, C.

Aufgrund der schnell fortgeschrittenen Erkrankung, uneffektiver Konservativtherapie und erheblicher Körpergewichtverlust wurde beschlossen, die hämopoetischen Embryo-Leberzellen zu transplantieren. Am 05.09.2006 wurde intravenöse Transplantation der kryokonservierten Zellen (Alter 12 Wochen, Menge der transplantierten Zellen 3,83x108) gemacht.

Schon während der Transplantation (30-40 Minuten nach deren Beginn) konnte der Patient Kraftschub fühlen. Am nächten Tag informierte der Patient, er fühle sich bedeutend besser als zuvor; darüber hinaus konnte er Verbesserung des Appetits und der Blutzirkulation in Extremitäten feststellen. Er bemerkte auch das Verschwinden des Bluts im Stuhl. Binnen nächster zwei Wochen nahm Stuhlfrequenz ab und wurde zum 19.09.2006 zwei-dreimal pro Tag. Der Stuhl war breiartig, ohne pathologische Beimischungen.

Blutuntersuchung: Erythrozyten 2,92x1012/l, Hämoglobin 90 g/l, Retikulozyten – 1,7, Leukozyten – 8,6x109/l, Stabkernige – 13%, Segmentkernige – 41%, Eosinophilen – 6%, Lymphozyten – 28%, Monozyten – 9%.

Am 19.09.2006 wurde erneut intravenöse Transplantation der kryokonservierten Zellen (Alter 12 Wochen, Menge der transplantierten Zellen 1.87x108) gemacht. Beide Transplantationen wurden ohne Nebenwirkungen vertragen. 

Am dritten Tag nach Transplantation (22.09.2006) traten beim Patienten die Zeichen der viralen Infektion auf: katarrhalische Symptomatik, Fieber (bis 38,5o C). Stuhlfrequenz ist nicht geändert.

Am 23.09.2006 wurde Patient von der Klinik zwecks weiterer ambulatorischer Behandlung entlassen. Zwei Wochen nach zweiter Transplantation (ein Monat nach der ersten) war Stuhlfrequenz einmal pro Tag, Stuhlkonsistenz normal, ohne Beimischungen. Der Patient nahm 4kg zu. Z.Zt. fühlt er sich gut und hält Diät.

Blutuntersuchung: Erythrozyten 2,74x1012/l, Hämoglobin 90 g/l, Leukozyten – 5,4x109/l, Stabkernige – 9%, Segmentkernige – 65%, Eosinophilen – 3%, Lymphozyten – 22%, Monozyten – 1%, BSG –12mm/h.
Der residuale Anämiesyndrom wurde durch Eisenpräparate korrigiert. Es wurde beschlossen, dritte Transplantation der hämopoetischen Embryo-Leberzellen zu machen.

Die Transplantation wurde am 16.10.2006 gemacht. Die kryokonservierten Zellen (Alter 7 Wochen, Menge der transplantierten Zellen 8,28x107) wurden intravenös eingeführt. Am nächsten Tag konnte der Patient Besserung des allgemeinen Zustandes und des Appetits feststellen. Am dritten Tag traten im Stuhl Blutbeimischungen auf und Stuhlfrequenz stieg zu 4-mal pro Tag. Am 7.Tag ist die Stuhlfrequenz normalisiert. Patient nahm Salofalk innerhalb eines Monates weiter.

Blutuntersuchung 8. Tag nach Transplantation: Erythrozyten 3,4x1012/l, Hämoglobin 110 g/l, Farbenindex 0,9, Leukozyten – 6,2x109/l, Stabkernige – 10%, Segmentkernige – 63%, Eosinophilen – 1%, Lymphozyten – 23%, Monozyten – 3%, BSG – 4mm/h).
Die Blutwerte waren innerhalb 4 Monate stabil.

Blutuntersuchung 6 Monate nach Transplantation: Erythrozyten 3,8x1012/l, Hämoglobin 120 g/l, Farbenindex 0,9, Leukozyten – 5,2x109/l, Stabkernige – 6%, Segmentkernige – 69%, Eosinophilen – 1%, Lymphozyten – 23%, Monozyten – 1%, BSG – 3mm/h).
Der Patient wird 11 Monate lang beobachtet. Z.Zt. ist sein Zustand stabil, hämatologische Remission ist erreicht; Allgemeinbefinden ist gut; Patient nimmt keine Arzneien ein, er nahm 16 kg zu und nahm die Arbeit wieder auf.


Fetal stem cells treatment results depend on: disease's severity, age of the patient, adherence for the medications and regime. Treatment results, presented on this site, are individual for each clinical case.