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Patientenangaben

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Behandlung der Patienten mit einer remittierenden Form der multiplen Sklerose

Wir haben 13 Patienten mit einer remittierenden Form der multiplen Sklerose beobachtet. Darunter: 5 Frauen, 8 Herren. Das Alter der Kranken schwankte zwischen 19 und 28 Jahren, durchschnittlich 25,3±2,47 Jahre. Die Krankheitsdauer seit der Diagnosestellung betrug von 8 Monaten bis 3,5 Jahre (durchschnittlich 2,13±0,26 Jahre). Die Remissionsdauer bei Kranken dieser Gruppe betrug von 2 Monaten bis 1 Jahr, in der Regel 3 bis 6 Monate. Seit dem Krankheitsbeginn beobachteten die meisten Kranken (10 Personen) die Steigerung der ausgeprägten Symptome sowie die Resterscheinungen von einem Rezidiv zum anderen.

Klinische Symptome von Patienten werden nach einer 4-Punkt-Skala bewertet: 0 – kein Merkmal, 1 – schwach ausgeprägt, 2- mäßig ausgeprägt, 3 – stark ausgeprägt, 4 – sehr ausgeprägt. Die Tabelle enthält durchschnittliche Werte in Punkten für Patienten, die diese Merkmale besitzen, sowie die Anzahl betreffender Kranken (N). Die Bewertung erfolgte im Remissionsstadium.

Zum Beginn der Therapie durch embryonale Stammzellen traten bei Patienten dieser Gruppe überwiegend verschieden ausgeprägte pyramidale Störungen, Empfindungsstörungen, Augenabweichungen auf (Tabelle 1).

Tabelle 1. Klinische Charakteristik der Patienten mit einer remittierenden Form der multiplen Sklerose (n = 13)

Symptom N Merkmalausprägung, Punkte (0–4)
Vor der Transplantation Nach der Transplantation, Jahre
1 2 3 4
Pyramidale Symptome: 8          
Spastik 5 3–2 2 2 1 1–0
gesteigerte tiefe Reflexe 6 3 3–2 2 2–1 2–1
Reduzierung der Bauchdeckenreflexe 6 3–2 2 2 2–1 2–1
pathologische Fußreflexe der Streckergruppe 5 2 2 2 2–1 2–1
ophthalmologische Symptome: 8          
Sehnervenentzündung 5 3 2 2 2–1 2–1
Diplopie 5 2 1 0 0 0
Nystagmus 4 3–2 1–0 0 0 0
Konvergenzstörung 4 3 1–0 0 0 0
Empfindungsstörungen: 9          
Parästhesie 7 2 2 2 2–1 1
Hyperaesthesie 4 2 2–1 1 1 1
Hypästhesie 2 2 2–1 2–1 1 1
Ataxie 4 3–2 2 2 2 2
Koordinationsprüfungen 3 2 2 2–1 1 1
Dysarthrie 3 3 3–2 3–2 2 2–1
Dysphagie 2 3–2 2 2 2 2
Extremitätenschwäche 6 2 2–1 1 1 1
Ermüdung 9 3–2 2 2 1 1
Störungen der Geistestätigkeit: 8          
Gedächtnisverschlechterung 6 3–2 2 2 1 1–0
Herabsetzung der Aufmerksamkeit 4 3–2 2 2 1 1
Verzögerte Informationsverarbeitung 4 2 2–1 2–1 1 1
Depression 4 3–2 2 2–1 1 1–0
Schwindel und Erbrechen 3 2 1 1 0 0

Nach der durchgeführten Behandlung verringerten sich allmählich bei Patienten dieser Gruppe klinische Erscheinungen von Herdaffektionen des Zentralnervensystems. Besonders ausgeprägte positive Dynamik zeigte sich bei solchen Symptomen, wie z.B. Nystagmus, Konvergenzstörungen, Spastizität, Koordinationsstörungen, Depression, Störungen der Geistestätigkeit. Diese Störungen sind meistens binnen des ersten Jahres nach der vorgenommenen Therapie verloren gegangen.

Sonstige Störungen sind etwas stabiler, deren Erscheinungen waren binnen einiger Jahre beibehalten, sie kamen aber weniger ausgeprägt zum Vorschein. Es gilt für solche Erscheinungen, wie z.B. Dysarthrie, pathologische Reflexe, Ataxie. Diese Unterschiede können durch verschiedene Störungstiefe und Lokalisationen des Zentralnervensystems erläutert werden.

Durch die durchgeführte Therapie verbesserte sich wesentlich den psychischen Zustand der Patienten mit multipler Sklerose, was, unserer Meinung nach, nicht nur mit neurologischen Besserungen, wodurch die Kranken neue Hoffnung auf Genesung nach einer langfristigen und unwirksamen traditionellen Behandlung schöpfen, sondern auch mit direkter heilsamer Wirkung embryonaler Stammzellen auf emotionellen Bereich der Patienten verbunden ist.

Während der Überwachung (2 bis 5 Jahre) wurden bei Patienten dieser Gruppe keine Rezidive beobachtet, obwohl vor der Behandlung diese regelmäßig entstanden. Es war auch keine Progredienz der Krankheit und Erhöhung der im Zusammenhang damit stehenden Invalidität.

Der MRT-Befund zeugt von der Verringerung des Herdumfangs durchschnittlich um 13%, der Verringerung der durch Gadolinium kontrastierten Herde durchschnittlich um 48% sowie vom Rückgang des spezifischen Gewichtes der Herde im T2-Betrieb. Es spricht für wesentlichen Rückgang der Entmarkungsprozesse im Zentralnervensystem.

Immunologische Untersuchungen (8 Kranke der Gruppe) vor der Therapie durch Stammzellen in Suspension zeigte eine Unterdrückung des T-zelligen Gliedes der Immunität, d.h. sichere Verminderung der durchschnittlichern Anzahl von CD3+-Lymphozyten (um 20,1%), CD8+-Lymphozyten (um 15,4%), eine Erhöhung der immunomodulierenden Kennzahl (um 15,3%), eine Aktivierung der humoralen Immunität (Steigerung von Lymphozyten mit Phänotyp CD19+ (durchschnittlich um 38,1%) sowie des Immunoglobulins G um 32,7% (p<0,05). Sonstige Kenwerte haben keine wesentlichen Abweichungen von der Norm (Tabelle 2).

Nach der Transplantation der Stammzellen in Suspension stieg der durchschnittliche Lymphozytengehalt mit Phänotyp CD3+ im Vergleich zum Anfangsniveau, es war aber unterhalb der Norm um 9,0% (p<0,05). In 6 Monaten stieg dieser Wert durchschnittlich noch um 5,7% und wich statisch von den Normativdaten nicht ab.

Seitens der T-Helper (CD4+) wurde eine schwach ausgeprägte oder eine unglaubwürdige Tendenz zur Steigerung festgestellt. Innerhalb von 6 Monaten stieg die Anzahl durchschnittlich um 7,7%.

Die Anzahl von T-Suppressoren (CD8+- Lymphozyten) stieg in einem Monat nach der Transplantation, es war kein statischer Unterschied von Normativwerten festgestellt; in 6 Monaten stieg deren Anzahl noch mehr (durchschnittlich um 20,5%) und war glaubwürdig höher als Anfangsniveau.

Die immunomodulierende Kennzahl widerspiegelte charakteristische Verbesserung der Zellenimmunität, die Kennzahl verbesserte sich je nach der Steigerung von CD8+- Lymphozyten. Bei der Untersuchung in einem Monat nach der Transplantation betrug diese durchschnittlich 1,74±0,05, d.h. Verminderung um 7,4%; in 6 Monaten blieb sie fast auf demselben Niveau.

Der Rückgang von CD19+- Lymphozyten, deren Anzahl ursprünglich erhöht war, wurde bereits in einem Monat nach der Transplantation (um 17,2%) festgestellt. In 6 Monaten verminderte sich ihre durchschnittliche Zahl ca. um 21,7% (p>0,05( im Vergleich zu Anfangsniveau.

Das Gehalt von G-Immunoglobulin verringerte sich auch. In einem Monat sank dessen Gehalt durchschnittlich um 12,0%, in 6 Monaten – um 19,3%.

Daraus kann man Konsequenz ziehen, dass die Transplantation embryonaler Stammzellen eine immunomodelierende Einwirkung auf das Immunsystem der Patienten mit multipler Sklerose hat. Bei der durchgeführten Untersuchung beobachteten wir bereits in einem Monat nach der Transplantation embryonaler Stammzellen eine zuverlässige Steigerung ermäßigter Werte des humoralen Gliedes (CD19+- Lymphozyten und IgG), diese Tendenz blieb bei der Untersuchung (6 Monate) stabil.

Tabelle 2. Immunwerte der Patienten mit einer remittierenden Form der multiplen Sklerose (n = 8)

Kennwerte 

Normativdaten 
Vor der Transplantation Nach der Transplantation
in 1 Monat in 6 Monaten
m m m m
Lymphozyten, 109        
CD3+
(Т-Lymphozyten)
1,34±0,02 1,07±0,04* 1,22±0,03*# 1,29±0,04#
CD4+
(Т-Helpers)
0,86±0,01 0,78±0,05 0,81±0,04 0,84±0,02
CD8+
(Т- Suppressors)
0,52±0,01 0,44±0,02* 0,48±0,02 0,53±0,02#
CD4+/CD8+ 1,63±0,04 1,88±0,03 1,74±0,05 1,71±0,06
CD19+
(В-Lymphozyten)
0,21±0,06 0,29±0,03 0,24±0,02 0,23±0,01
CD16+
(NK-Zellen)
0,39±0,01 0,34±0,04 0,41±0,03 0,36±0,02
Immunoglobulin IgG 11,3±0,78 15,0±0,81* 13,2±1,12 12,1±0,58

Anmerkung:
* - Kennwert für Glaubwürdigkeit im Vergleich zu Normativwerten p<0,05;
# - Kennwert für Glaubwürdigkeit im Vergleich zum Niveau vor der Transplantation p<0,05.

Fetal stem cells treatment results depend on: disease's severity, age of the patient, adherence for the medications and regime. Treatment results, presented on this site, are individual for each clinical case.