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Patientenangaben

Our licences

Die dritte Kur der multiplen Sklerose bei dem Patienten D.S.

Der Patient D.S., geboren 1959, begleitet von dem Herren G.K., wurde in der Klinik EmCell behandelt. Das ist der dritte Besuch des Herren D.S. in die Klinik . Infolge der vorigen Kur der Zelltherapie (I., II.) wurde die Krankheitsprogredienz eingestellt und die Verbesserung des Zustands des Patienten erzielt.

Diagnose: Multiple Sklerose, zerebrospinale Form, Tetraparese d>s, mehr in den Beinen. Begleitendes Divergenzschielen. Mittelschlägiger Nystagmus. Einfacher übersichtiger Astigmatismus. Netzhautangiopathie. Geringgradige Makuladystrophie OU.

Analysenbefunde:

Gesamtblutprobe: Erythrozyten – 4,4x1012/l, Hämoglobin – 146 g/l, Färbeindex – 1,0, Thrombozyten – 190x109/l, Leukozyten – 5,2x109/l, normalstabkernige Leukozyten – 3%, segmentkernige Leukozytän – 65%, eosinophile Leukozytän – 2%, Lymphozyten – 22%, Monozyten – 8%, Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten – 3 mm/h.

Blutzucker: 4,6 mmol/l.

Biochemische Blutprobe: Gesamtbilirubin – 15,1 mkmol/l, Direktbilirubin – negativ, Indirektbilirubin – 15,1 mkmol/l, ALT – 0,38 mmol/l, AST – 0,21 mmol/l, Thymoltrübungstest – 2,4 Einh., Harnstoff – 6,9 mmol/l, Kreatinin – 0,074 mmol/l.

Gesamtharnprobe: Vol. – 120 ml, relative Dichte – 1020, Klarheit – klar, Farbe – hellgelb, Eiweiß – kein, Zucker – kein, Plattenepithelien – in geringer Menge, Leukozyten – einzelne im Blickfeld.

EKG vom 26.01.1998: Eurhythmie, Sinusrhythmus, dystrophische Myokardveränderungen, Herzachse ist nicht verschoben.

Untersuchung beim Nervenarzt:

Der Patient ist zum dritten Mal zur Behandlung in der Klinik gekommen (I., II.). Bedeutende Verbesserungen des Zustands werden beobachtet: der Patient steht selbständig auf, steht, manchmal geht am Stock. Merklich sind die Sehe- und Hörverbesserungen (linkes Ohr). Kein Doppelsehen. Der Patient kann arbeiten, darunter mit dem Computer. In der letzten Zeit bedient sich selbst (Esseneinnahme, Ankleiden, Toilette u.a.)

Nervenstatus:
kontaktfreudig, adäquat, orientiert. Augenspalten und Pupillen d=s, Bulbusbewegungen – in vollem Umfang, Konvergenz – befriedigend, periodisch wird der sich erschöpfende mittelschlägige Horizontalnistagmus beobachtet. Das Gesicht ist symmetrisch. Die Zunge liegt in der Mittellinie. Handbewegungen in vollem Umfang. Muskeltonus der Hände ohne Veränderungen. Tiefe Reflexe sind unter Erweiterung von reflexogenen Zonen erhöht d>s. Die Beinmuskelkraft ist verringert d>s, mehr in distalen Gebieten, Muskeltonus ist stark erhöht s>d, mehr in den Beugemuskeln. Wegen der Kleinhirnhypotonie ist der Muskeltonus im rechten Bein kombiniert. Tiefe Reflexe sind ohne Erweiterung von reflexogenen Zonen erhöht, Klonus fehlt. Pathologische Fußreflexe links. Undeutliches Babinski-Symptom rechts. Schmerzempfindlichkeit – nicht gestört, Finger-Nasen-Versuch – befriedigend. Steht am Stock.

Diagnose: Multiple Sklerose, zerebrospinale Form, Tetraparese d>s, mehr in den Beinen, Gangstörungen.

Empfohlen: Die Zelltherapie fortsetzen.

Untersuchung beim Augenarzt vom 25.01.1998:

Sehprobe mit Brillen – > 0.6. Refraktion: Einfacher übersichtiger Astigmatismus. Bulbusbewegungen – in vollem Umfang. Hirschberg-Divergenzschielen 10°. Mittelschlägiger Horizontalnystagmus beim Links- und Rechtsblick. Pupillen reagieren auf das Licht. Vorderer Optische Medien sind klar. Augengrund: DON – leicht rosa, normaler Form. Arterien – verengt, A/V = 1/3. Einzelne Dystrophie-Herde in Makula und im Zentralbereich der Netzhaut.
Zusammenfassung: Divergenzschielen. Mittelschlägiger Nystagmus. Übersichtiger Astigmatismus. Angiopathie der Netzhaut. Geringgradige Makula-Dystrophie OU.

Zelltherapie:

1. Tag. Transplantation des embryonalen Zellsuspensionsmusters 3038P513 intravenös tropfenweise, Vol. 2,0 ml. Implantation des Suspensionsmusters 3038PM513 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 1,1 ml.

2. Tag. Transplantation des embryonalen Zellsuspensionsmusters 3038P513 intravenös tropfenweise, Vol. 1,6 ml. Implantation des Suspensionsmusters 3038PM513 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 1,0 ml.

3. Tag. Transplantation des embryonalen Zellsuspensionsmusters 3038P134 intravenös tropfenweise, Vol. 2,1 ml. Implantation des Suspensionsmusters 3038PM134 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 0,6 ml.

4. Tag. Implantation des Suspensionsmusters 3038PM134 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 1,0 ml.

Die Muster 3038P513, 3038PM513, 3038P134 und 3038PM134 haben die angegebenen Eigenschaften und sind zertifiziert:

Bakteriologische Sterilität

steril

Pränatale Diagnostik

Test mit Cardiolipin antigen

negativ

 HIV1/HIV2

negativ

HBsAg

negativ

Embryonale Diagnostik

Enzygnost Anti-HIV1/HIV2

negativ

HbsAg (monoklonale Antikörper)

negativ

Anti-HBc (monoklonale Antikörper)

negativ

Anti-CMV/IgG+IgM

negativ

Anti-Rubella Virus/IgG

negativ

Varicella/Zoster

negativ

Toxoplasmosis/IgG

negativ


Der Patient hat die Behandlung befriedigend überstanden, keine Nebenwirkungen wurden beobachtet.

Der Zustand des Patienten ist besser: Syndrom der frühen Posttransplantationsverbesserungen – Erhöhung der geistigen Aktivität und der Stimmung – wurde beobachtet. Langfristige Wirkung der Behandlung ist von dem Nervenarzt beschrieben. Die Übungen für Beine und Füße im Stehen werden empfohlen.

Empfohlen:


1. Wiederholte Kur in 9–12 monaten.
2. Mechanotherapie zur Verbesserung des Umfangs von Bewegungen, Übungen für Beine und Füße im Stehen, inklusive der Aquagymnastik.
3. Einnahme von Sirdalud (Tizanidine) Sandoz 0.002 ½ Tabl. zur Kontrolle und Verringerung des Muskeltonus zuerst im Ruhezustand und dann bei den Bewegungen von Beinen und Füßen.

Fetal stem cells treatment results depend on: disease's severity, age of the patient, adherence for the medications and regime. Treatment results, presented on this site, are individual for each clinical case.