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Patientenangaben

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Behandlung der Zuckerkrankheit Typ I bei dem Patienten D.А.Т.

Patient D.A.T., geb.1946 wurde in die Abteilung Diabetes am 21.08.2003 mit Beschwerden auf ausgeprägte Schwäche, Schwindel, Atemnot bei unbedeutender Belastung, Tachykardie, schlechten Appetit, Übelkeit, Jucken, Kopfschmerzen, Ödeme an Füßen, verschlechtertes Sehvermögen aufgenommen.

Diagnose des insulinabhängigen Diabetes war vor 13 Jahren gestellt. Die Patientin nahm regelmäßig Insulin und wurde regelmäßig stationär behandelt. Innerhalb letzer zwei Jahren kam es zu einer Verschlechterung: arterielle Hypertension, labiler Krankheitsverlauf, ständige Protheinurie. Im Laufe des letzten Jahres traten die Symptome auf, wie: Asthenie, vorübergehende Ödeme an Beinen und Dyspepsie. Darüber hinaus war im peripheren Blut erhöhte Erythrozyten- und Hämoglobinspiegel festzustellen. Im März 2003 wurde Patientin nach ihrem Wohnort in der Gebietsklinik, Abteilung Neurologie behandelt. Dort wurde chronische Niereninsuffizienz und mittelschwere Anämie entdeckt. Es wurden 4 Transfusionen der Erhythrozytenmasse gemacht. Nach zeitweiliger Besserung im September 2003 wurde der Zustand der Patientin rapid schlechter, was zu einer ordentlichen stationären Aufnahme führte.

Bei stationärer Aufnahme war der Zustand der Patientin als schwer einzuschätzen. Die Patientin war bei Besinnung. Haut und sichtbare Schleimhäute sauber. Periphere Lymphknoten nicht vergrößert. . Pulsfrequenz 98 Schl./min. Puls regelmäßig, guter Füllung, gespannt. AD – 190/120 mm Hg. Herztöne klingend, regelmäßig, Systolisches Geräusch an den Spitze, II.Tonfall an Aorta. Lungenatmung vesikulär. Bei Palpation ist der Bauch weich, etwas gebläht, schmerzhaft im rechten Unterrippenbereich. Leber ragt vom Rippenbogenrand 2 cm empor, parallel zu rechtem Teil. Milz nicht vergrößert. Dickdarmspasmen. Stuhlabgang 4-mal pro Tag, Stuhlkonsistenz breiförmig. Tagesdiurese bis zu 1 l. gesicht, Füsse und Beine ödematös.

Tabelle 1. Entwicklung der peripheren Blutwerte (D.A.T.)


Datum
13.09.2003
18.09.2003
20.09.2003
25.09.2003
28.09.2003
10.10.2003
Erythrozyten, 1012/l 2,1 3,1 3,1 4,0 4,0 4,1
Haemoglobin, g/l 75,0 105,0 82,0 120,0 120,0 124,0
Farbindex 1,06 0,97 0,78 0,90 0,90 0,90
Retikulozyten, % 7,0 14,0 14,0 15,0
Leuko-zyten, 109/l 4,9 5,7 5,7 5,0 7,5 5,3
Basophilen, %
Eosinophilen, % 0,5 2,0 1,0 1,0 1,0
stabkernige Leukozyten, % 1,0 1,0 2,0 2,0 1,0
segmentkernige Leukozyten, % 67,0 64,0 67,0 62,0 63,0
Lymphozyten, % 25,5 29,0 28,0 33,0 32,0
Monocyten, % 6,0 4,0 2,0 2,0 3,0
Thrombocyten, 109/l 186,0 254,0 295,0
S.R., mm/hr 35,0 42,0
Erythrocyten mit fetalem Haemoglobin, % 0,0 11,0 13,0 15,0

Tabelle 2. Entwicklung der Urinwerte vor und nach TEZS (D.A.T).

Datum   06.09.2003
08.09.2003
18.09.2003
10.10.2003
Volumen, ml   100.0   100.0 170.0
Farbe   Straw yellow   str./yel. str./yel.
Transparenz   Transp.   Transp. Transp.
Aziditaet   Acid.   Acid. Acid.
relative dichte, Einheitswet   1014   1011 1018
Protein, g/l   6,6   6,6 1,7
Zucker, g/l   9,6   8,3
Leukozyten In visual field 6–8   5–7
Erythrozyten 4–6   6–8 2–3
Hyalin 2–4   None None
Granular 5–10   2–4 None
Vasioshaped Single   None None
Azeton   None   None None
taeglische Proteinurie, g/Tag     16.5 g/l    

Diagnose: Diabetes melitus, Typ 1, Schwerverlauf, Dekompensationsphase. Diabetische Angiopathie, (Nephropathie im III. Stadium, chronische Niereninsuffizienz des I. Grades, vaskuläre Form der fortgeschrittenen Retinopathie, Mikro- und Angiopathie der Beine im II. Stadium,) diabetische Polyneuropathie der Beine, schwergradige Anämie, symptomatische Hypertension.

Blutuntersuchung bei Aufnahme: Blutzucker – 12,4 mmol/l, Harnzucker – 22g/l, Azetonurie - ++, Proteinurie – 3,3 g/l, Erythrozyten und Zylinder in Urin – 5 im Blickfeld, K+ - 5,2 mmol/l, Harnstoff – 14,42 mmol/l, Kreatinin 0,220 mmol/l, Erythrozyten 2,1x1012/l, Hämoglobin 64 g/l.

Folgende Behandlung empfohlen:
Diät, Insulin - 22 Einh./Tag, Detoxikationstherapie (Enterosorbente, Hämodese, Darmwaschung), Diuretika, Hypotensionspräparate, Antiaggregante, Angioprotektoren, Elektrolytbilanz-Korrektur, Eisenpräparate, Vitamine.
Drei Wochen später wurde der Zustand der Patientin etwas besser: Kohlenstoffwechsel-Kompensation wurde erreicht, Ödeme verschwanden, AD wurde etwas niedriger – 170/100 mm Hg, doch das schwergradige Anämiesyndrom bleibt.

15.09.2003 wurde intraossale Transplantation der Zellensuspension (Muster 3038C-2H), Volumen 1,4 ml, Kernzellenzahl: 25x106/ml, CFU GM 13,9x103/ml, CFU- GEMM 1,33/ml, CD34+ 2,4x106/ml durchgeführt.
Die Therapie wurde von Patientin zufriedenstellend vertragen. 8-10 Std. nach TEZS war das Syndrom frühzeitiger Posttransplantationsbesserung zu beobachten: Kopfschmerzen, Schwäche und Übelkeit sind nachgelassen; Appetit wurde besser; zum ersten Mal nach einigen Monaten konnte Patientin ruhig schlafen. Am 3.Tag nach TEZS erhöhten sich die Werte von Hämoglobin, Erythrozyten und Retikulozyten. Diese sind zum 10. Tag normalisiert (s. Tabelle 1). Binnen drei Wochen war allmähliche bedeutende Verbesserung der Urinwerte zu beobachten (s.Tabelle 2). AD sank bis 160/100-90 mm Hg; deswegen konnte die Dosis von Hypotensiva reduziert werden.


Fetal stem cells treatment results depend on: disease's severity, age of the patient, adherence for the medications and regime. Treatment results, presented on this site, are individual for each clinical case.