
Die Anwendung embryonaler Zellsuspensionen in Behandlung von Kranken an rheumatoide Arthritis

Die Anwendung embryonaler Zellsuspensionen in Behandlung von Kranken an rheumatoide Arthritis
Smykodub A.I., Demtschuk M.P.
Die Gruppe von Kranken an rheumatoide Arthritis (RA) wurde seit 1995 beobachtet. Daran haben 38 Patienten (32 Frauen und 6 Männer) mit diagnostischen Kriterien nach bestätigter Diagnose rheumatoide Arthritis teilgenommen. Die Patienten hatten eine Behandlungskur unter Anwendung von embryonaler Zellsuspensionen (EZS). Die Krankheitsdauer betrug von 3 bis 15 Jahren. Bei 9 Patienten war RA seronegativ (laut Rheumafaktorgehalt), bei Rest – seropositiv. Bei 10 Patienten war die Krankheit schnellfortschreitend, bei Rest schritt die RA ziemlich langsam fort. Im Durchschnitt hatten alle Patienten vor Behandlungskur Stufe III der Krankheitsaktivität, Gelenkefunktionsinsuffizienz Stufe II-III, Rö Stufe II-I. Die Anzeigen zur Behandlung waren unmögliche Korrektion der Krankheit mit gewöhnlichen Mitteln, eine wesentliche Begrenzung der Bewegungsaktivität in Gelenken und Senkung deren Funktionsmöglichkeiten, trophische Störungen des Muskel und Skelettsystems.
In der Behandlung wurden ESZ, die hämopoetische und anhämopoetische Stammzellen mesenchymaler Herkunft beinhalten, die durch Zellenabsonderung aus Leber, Milz und Knochenmark der toten 4-8 Wochen alten Embryonen erhalten wurden. Zellendichte in Suspension betrug von 0,1*108/ml bis 20*106/ml.
Vor EZST entsprach die Aktivität des pathologischen Prozesses der Stufe III. Nach der Behandlung gab es eine schrittweise Senkung der Aktivität: nach 15 und 30 Tagen – Stufe II (12 und 10 Punkte entsprechend), nach 3 Monaten – Stufe I (6 Punkte), nach 12 Monaten war die Aktivität minimal und betrug 3 Punkte.
Die Patienten mit seronegativer RA erreichten eine vollständige Remission ohne Einnahme von Arzneimitteln. Bei Patienten mit seropositiver RA sank der RA-Faktor für 65,6 Prozent und blieb seronegativ im Laufe von 12 Monaten der Beobachtung.
Im Laufe langer Beobachtung über Patienten konnte der EZST-Einfluss auf den RA-Verlauf festgestellt werden: die Krankheit wird weniger aggressiv, es gibt keine Aktivität des Prozesses, besonders nach klinischen Anzeichen, Funktionsmöglichkeiten steigen, die Lebensqualität wird besser. Nach röntgenologischen Anzeichen gab es auch kein RA-Fortschreiten.
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