Patient J.S.M., geboren 1936, begleitet von seiner Tochter und dem Leibarzt, bekam die Kur in der Klinik EmCell.
Bevor der Patient zur Behandlung aufgenommen wurde, haben wir seine Krankengeschichte für einige Jahre aufmerksam gelesen. Wir haben Ergebnisse der serologischen und biochemischen Blutproben bekommen. Die Ergebnisse unserer Untersuchungen haben die von unseren Kollegen gestellten Diagnose nachgewiesen.
Diagnose: Idiopathische Enzephalopathie, Involution der Stirn- und Temporallappen links, der Kleinhirnhämisphäre rechts, erste Schwachsinn-Erscheinungen, Aphasie, geringgradige Ataxie.
Es ist merkwürdig, dass der Zustand des Patienten auf den ersten Blick etwas schlimmer als in vorgelegten Epikrisen beschrieben wurde, eingeschätzt wird. Der Patient hat Aphasie, er ist düster, fixiert den Blick nicht, es fällt ihm schwer, seine Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, sich zu konzentrieren. Er antwortet auf die Fragen einsilbig, artikuliert schlecht; er braucht viel Zeit, um die Frage zu besinnen. Oft ist er in sich gekehrt und ist "abwesend". Während der Prozeduren und der Behandlung schläft oft ein. Maskengesicht ohne Gefühlsbewegungen.
Wesentliche Störungen beim Gehen: wankt ziemlich stark, neigt den Kopf und den Körper ganz heftig, wenn sogar eine geringe Schranke zu überwinden ist (Koordinationsstörungen sind durch Kleinhirnatrophie verursacht). In den zur Verfügung gestellten Epikrisen wurden diese Störungen nicht beschrieben.
Der Patient wirkt älter, hat den athletischen Körperbau, somatisch erhalten. Puls – 64–76/min, rhythmisch, arterieller Blutdruck – 75–80/115–120. Herztöne – klingend, rhythmisch, Herzmelodie – ohne Besonderheiten. Über den Lungen – klarer Klopfschall. Bauch bei der Palpation – weich, nicht schmerzhaft. Hautdecke – rein.
Analysenbefunde:
- Gesamtblutprobe bei der Aufnahme: Erythrozyten – 4,8x1012/l, Hämoglobin – 138 g/l, Färbeindex – 0,8, Thrombozyten – 280x109/l, Leukozyten – 5,2x109/l, normalstabkernige Leukozyten – 4%, segmentkernige Leukozytän – 57%, eosinophile Leukozytän – 4%, Lymphozyten – 32%, Monozyten – 2%, Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten – 8 mm/h.
- Gesamtblutprobe am 4. Tag: Erythrozyten – 4,2x1012/l, Hämoglobin – 130 g/l, Färbeindex – 0,9, Thrombozyten – 180x109/l, Leukozyten – 4,0x109/l, normalstabkernige Leukozyten – 2%, segmentkernige Leukozytän – 71%, eosinophile Leukozytän – 3%, Lymphozyten – 20%, Monozyten – 4%, Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten – 3 mm/h.
- Immunologische Blutprobe bei der Aufnahme: Lymphozyten – 1664/mkl, T-Lymphozyten (CD3+) – 965/mkl (58%), T-Helfer-Zellen (CD4+) – 532/mkl (32%), T-Supressoren (CD8+) – 200/mkl (12%), CD4+/ CD8+ – 2,6, NK (CD16+ CD56) – 200/mkl (12%), B-Lymphozyten (CD19+) – 283/mkl (17%), Mikroglobulin b2 – 3,2, IgA – 2,8, IgD – 8,6, IgM – 1,02.
- Biochemische Blutprobe bei der Aufnahme: Gesamtbilirubin – 12,5 mkmol/l, Direktbilirubin – negativ, Indirektbilirubin – 12,5 mkmol/l, ALT – 0,30 mmol/l, ACT – 0,155 mmol/l, Gesamtcholesterin – 3,4 mmol/l, Harnstoff – 13,3 mmol/l, Kreatinin – 0,135 mmol/l. Gesamteiweiß – 76,3 g/l, Albumin – 50%, Globulin – 50%, α1 – 4,4%, α2 – 9,8%, β – 14,8%, γ – 21%, CRP –++.
- Biochemische Blutprobe am 4. Tag: Gesamtbilirubin – 14,0 mkmol/l, Direktbilirubin – negativ, Indirektbilirubin – 14,0 mkmol/l, Thymoltrübungstest – 2,0 Einh., ALT – 0,31 mmol/l, AST – 0,22 mmol/l, Gesamtcholesterin – 3,3 mmol/l, Harnstoff – 12,5 mmol/l, Kreatinin – 0,135 mmol/l.
- EKG: Sinusrhythmus, Eurhythmie, geringe Myokard-Änderungen.
Untersuchung beim Augenarzt:
Gutachten: vorderer Abschnitt ohne Änderungen. Optische Medien sind klar.
Augengrund: DON leicht rosa, normal. Arterien – verengt, sklerosiert. Merkmale der peripapillären Atrophie der Aderhaut (Chorioidea). Makula – ohne Besonderheiten.
Diagnose: Geringgradige Myopie. Angiosklerose der Netzhaut OU.
Untersuchung beim Nervenarzt:
Der Patient wirkt etwas älter. Augenspalten sind symmetrisch, Pupillen d=s, Bulbusbewegungen – in vollem Umfang. Nystagmus fehlt, labionasale Falte links abgeplattet, Zunge – in der Mittellinie, Schlucken – nicht gestört. Bewegungen der Extremitäten – in vollem Umfang, Muskelkraft – befriedigend, Muskeltonus – ohne Änderungen, Reflexe s=d. Mittellebhaft. Strümpell's-Syndrom – positiv beiderseitig. Linkisch beim Finger-Nasen-Versuch links. In der Romberg-Lage fällt nach links. Schmerzempfindlichkeit – nicht gestört. Babinski-Symptom – negativ.
Symptome der Funktionsstörung von Großhirnhemisphären links werden beobachtet.
Empfohlen:
1. Differentialdiagnistik: + Prozess und idiopathische Gehirnatrophie.
2. Kontrast-Angiographie.
3. Kontrolle des Netzstoff-Zustandes.
Der Patient bekam eine Kur der Zelltherapie. Die Wirkung der zu infundierenden Stammzellen wurde auf die Wiederherstellung von Nervenzusammenhänge, Normalisierung der Funktionen von blood-brain barrier, Aufhebung der autoimmunen Aggression gegen Gehirnzellen und Wiederherstellung der Mikrozirkulation gerichtet.
1. Tag. Implantation des Suspensionsmusters 3038AM284 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 2,0 ml.
2. Tag. Transplantation des embryonalen Zellsuspensionsmusters 3038A284 intravenös tropfenweise, Vol. 3,0 ml.
4. Tag. Transplantation des embryonalen Zellsuspensionsmusters 3038A284 intravenös tropfenweise, Vol. 1,2 ml. Implantation des Suspensionsmusters 3038AM284 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 2,0 ml.
7. Tag. Transplantation des embryonalen Zellsuspensionsmusters 3038A345 intravenös tropfenweise, Vol. 2,8 ml. Implantation des Suspensionsmusters 3038AM345 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 1,4 ml.
Die Muster 3038A284, 3038AM284, 3038A345 und 3038AM345 haben die angegebenen Eigenschaften und sind zertifiziert:
| Bakteriologische Sterilität |
steril |
| Pränatale Diagnostik |
| Test mit Cardiolipin antigen |
negativ |
| HIV1/HIV2 |
negativ |
| HBsAg |
negativ |
| Embryonale Diagnostik |
| Enzygnost Anti-HIV1/HIV2 |
negativ |
| HbsAg (monoklonale Antikörper) |
negativ |
| Anti-HBc (monoklonale Antikörper) |
negativ |
| Anti-CMV/IgG+IgM |
negativ |
| Anti-Rubella Virus/IgG |
negativ |
| Varicella/Zoster |
negativ |
| Toxoplasmosis/IgG |
negativ |
Während der Behandlung wurde eine wesentliche Wankenverringerung beobachtet, der Patient watschelte nicht mehr. Am nächsten Tage war der Patient etwas lustiger, aber die Aphasie blieb noch; auf die Fragen antwortete einsilbig. Emotionsrigidität, wird schnell müde. Appetit wurde besser.
In der Folgezeit der Patient nimmt gern Kontakt auf, begann die Fragen ausführlicher zu beantworten, erscheint positives Verhalten gegen alle, wer an der Behandlung teilnimmt. Konzentriert sich besser, nimmt an den Gesprächen teil. Die Verbesserungen der Gangart liegen auf der Hand. Der Patient fühlt sich sicherer, die Ataxie-Erscheinungen sind auffallend schwächer. Schläft während der Prozeduren nicht so oft ein.
Am 7. Tag der Kur der Patient ist lebhaft, ab und zu erschienen die Emotionen, er unterstützte und initiierte Gespräche, keine Merkmale der "Abwesenheit" liegen vor. Seine Miene ist lebhafter, wirkt etwas jünger, als vor der Behandlung. Der Patient sagte zum ersten Mal, dass er die Verbesserung des Allgemeinbefindens erlebt.
Empfohlen:
- Die Verbesserungen, die bei der Frühbehandlung beobachtet werden, setzen die Entwicklung von therapeutischen Effekten binnen 2 bis 3 Monate nach der Behandlung voraus. Untersuchung und die nächste Kur der Zelltherapie in der Klinik EmCell: i6 –8 Monaten.
- Medikamentöse Behandlung: Piracetam (Nootropyl) – Präparat für die Verbesserung des Stoffwechsels in Neuronen der Großhirnhemisphären, Dosierung – 0.4 (1 Kapsel x 3mal täglich) und Cavinton – Präparat für die Verbesserung des Gehirnkreislaufs, "öffnet" zusätzliche Gefäße und stellt die Mikrozirkulation wieder her. Die Kur kann aus 508 intravenösen Infusionen bestehen, dann ist es nötig, ca. 4 bis 6 Tabletten pro Tag noch binnen 2 bis 3 Monate einzunehmen.
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