Allgemeine Information, Ursachen und Symptome
Der Autismus ist eine der fünf pervasiven Entwicklungsstörungen, kurz PES (Eng. Pervasive developmental disorders, PDD), welche durch einen ausgeprägten und allseitigen Mangel an sozialer Interaktion und Kommunikation sowie streng begrenzte Interessen und sich wiederholende Verhaltensweisen charakterisiert ist. Der Autismus beeinflusst den Prozeß der Informationsbearbeitung im Gehirn, indem er die Zusammenwirkung und Organisation von Nervenzellen und Synapsen ändert, obwohl der Mechanismus der obengenannten Störungen bis jetzt nicht ganz klar ist.
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In der ganzen Welt sind 1 bis 2 von 1000 Menschen von Autismus betroffen (die Anzahl von Jungen übersteigt dabei die von Mädchen um drei bis fünffache). Es ist zu bemerken, daß die Anzahl von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) in den USA nach den Angaben des Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (Eng. Centre for Disease Prevention and Control) zirka 9 von 1000 Kindern beträgt. Die Anzahl von Menschen mit der autistischen Diagnose hat sich ab 1980, teilweise durch Änderung der angewendeten diagnostischen Methoden sehr erhöht, obwohl es noch nicht ganz klar, ob die tatsächliche Häufigkeit der Störung gestiegen ist.
Ursachen des Autismus sind genetisch bedingt, obwohl die Genetik dieser Erkrankung sehr kompliziert ist und es heute noch nicht ganz klar ist, was die Entstehung der Autismus-Spektrum-Störungen am meisten beeinflußt: die Zusammenwirkung einer Menge von Genen oder selten vorkommende Mutationen. In seltenen Fällen wird eine eindeutige Assoziation der Erkrankung mit der Einwirkung von Stoffen festgestellt, welche verschiedene angeborene Defekte bewirkenden. Andere vermutliche Ursachen sind umstritten - es gibt beispielweise keine Beweise für Hypothesen, welche den Autismus mit der Einwirkung solcher Umweltfaktoren wie Schwermetalle, Pestizide und Vakzinierungen verbinden.
Der Autismus ist eine Entwicklungsstörung des Nervensystems, die durch mannigfaltige in frühem oder spätem Kindesalter zum ersten Mal erkennbare Erscheinungsformen und einen anhaltenden Verlauf der Störung (normalerweise ohne Remissionen) charakteristisch ist. Erkennbare Symptome beginnen sich allmählich schon nach Erreichung eines Alters von sechs Monaten zu entwickeln, wobei sie besonders ausgeprägt im Alter von 2-3 Jahren werden und normalerweise auch im Erwachsenenalter wenn auch oft in einer abgeschwächten Form fortdauern. Der Autismus läßt sich auf Grund eines Symptoms nicht erkennen, man bedarf einer charakteristischen Triade und zwar:
- Mangel an sozialen Interaktionen;
- gestörte gegenseitige Kommunikation;
- Beschränktheit von Interessen und sich wiederholendes Verhaltensrepertoire.
Einzelne Symptome dieser „Triade“ kommen auch unter gewöhnlichen Menschen vor, wobei der Grad deren Assoziation miteinander nicht hoch und deren pathologische Manifestationen sich innerhalb eines einheitlichen Kontinuums von Zügen befinden, welche für die meisten Menschen kennzeichnend sind.
30 bis 50% der Menschen, welche am Autismus leiden, haben einen für alltägliche Kommunikation ungenügenden Sprachentwicklungsgrad. Schon im ersten Lebensjahr können solche Abweichungen, wie z. B. verspätetes Gelalle, ungewöhnliches Gebärdenspiel, schwache Reaktion auf Kommunikationsversuche und Diskrepanz beim Austausch von Tönen mit Erwachsenen in Erscheinung treten. Autistische Kinder haben normalerweise Probleme mit Spielen, welche ein großes Einbildungsvermögen erfordern, und dem Übergang von einzelnen Worten bzw. Begriffen zu einer zusammenhängenden Rede.
Das Hauptsymptom der Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) ist eine Störung der sozialen Interaktion. Von Kindheit an kann ein autistisches Kind auf Menschen nicht reagieren oder sich nur auf einen Gegenstand unverwandt konzentrieren, weil andere Gegenstände innerhalb einer langen Zeitperiode außer seiner Aufmerksamkeit bleiben. Ein Kind mit der ASS kann sich normal entwickeln, dann treten aber gewisse Änderungen an seinem Verhalten auf und es wird gleichgültig gegenüber der sozialen Aktivität.
Kinder mit der ASS können nicht auf ihren eigenen Namen reagieren und vermeiden oft Blickkontakt mit anderen Menschen. Es fällt ihnen schwer, Gefühle und Gedanken anderer Menschen zu begreifen, da solche soziale Signale wie Stimmlaute bzw. Gesichtsausdrücke für sie unerreichbar sind. Infolge der Vermeidung des Gesichtskontaktes büßen sie auch Hilfe bei Auswahl der Verhaltensstrategie ein. Sie sind nicht imstande mitzufühlen und mitzufinden.
Autistische Personen zeichnen sich durch verschiedene Formen der sich wiederholenden bzw. begrenzten Verhaltensweise aus, welche hach der revidierten Skala der repetitiven Verhaltensweise (Eng. Repetitive Behavior Scale-Revised, kurz RBS-R) in folgende Kategorien eingeteilt sind:
- Stereotypie — repetitive bzw. sich wiederholende Bewegungen (Hand- bzw. Armschwingungen, sich wiederholende Laute, Kopfdrehungen, Rumpfschaukeln).
- Kompulsive (Zwangs-) Verhaltensweise — eine vorsätzliche Einhaltung gewisser Regeln, z.B. bei Anordnung von Objekten usw.
- Eintönigkeitsbedarf, Widerstand gegen beliebige Änderungen, z.B., Widerstand gegen Möbelumstellungen, Verzicht auf Ablenkung von einer fremden Einmischung usw.
- Ritualisierende Verhaltensweise — die Ausführung alltäglicher Übungen in derselben Reihenfolge und um dieselbe Zeit, z.B., Einhaltung einer unveränderlichen Diät oder Ankleidensrituals. Dieser Faktor ist eng mit dem vorhergehenden Eintönigkeitsbedarf verbunden, deswegen wurde es bei Durchführung einer unabhängigen Untersuchung in Zusammenhang mit der Validation des RBS-R-Fragebogens vorgeschlagen, diese beidem Faktoren zusammenzuschließen.
- Beschränkte Verhaltensweise — engfokussiert, wenn beispielweise das Interesse eines Menschen bzw. seine Aktivität, ausschließlich auf dasselbe TV-Programm oder dasselbe Spielzeug gerichtet sind.
- Autoaggression (od. autoaggressives Verhalten) — eine Aktivität, welche zur Verletzungen des jeweiligen Menschen führt bzw. führen kann, z.B., Fingerstoßen in eigenes Auge, sich selbst kneifen, sich in die Hände beißen, mit dem Kopf gegen verschiedene Gegenstände schlagen und anderes. Nach der im Jahre 2007 durchgeführten Studie haben sich zirka 30 % der Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen im Laufe ihrer Lebenszeit verschiedene Körperverletzungen zugefügt.
Keine Form der sich wiederholenden Verhaltensweisen ist charakteristisch für den Autismus, während die sich wiederholende Verhaltensweise nur bei Autismus oft beobachtet werden kann und einen ausgeprägten Charakter hat.
Für autistische Kinder sind einige andere Störungen kennzeichnend und zwar:
- Genetische Störungen. In 10 bis 15% der Fälle des Autismus wird eine ausdrückliche Mendelsche Vererbung (einzelnes Gen), Chromosomenanomalie oder ein anderes genetisches Syndrom beobachtet. Die ASS wird mit einigen genetischen Störungen assoziiert.
- Geistige Behinderung oder Retardation. Der prozentuale Anteil der autistischen Kinder mit geistiger Behinderung beträgt von 25 bis 70%, und diese breite Vielfalt bestätigt gerade die Kompliziertheit der Einschätzung der geistigen Entwicklung solcher Kinder. Bei anderen ASS-Formen ist die geistige Behinderung nicht so ausgeprägt wie beim Autismus.
- Unruhebedingte Störungen sind typisch für Kinder mit der ASS. Obwohl es keine bestätigenden Daten gibt, weisen verschiedene Untersuchungen darauf hin, daß solche Probleme für 11 bis 84% der Kinder mit der ASS charakteristisch sind oder es ist schwierig, diese von ASS-Symptomen zu unterscheiden.
- Epilepsie - mit Variationen der Epilepsierisiken in Abhängigkeit vom Alter, kognitiven Niveaus und Typen von Sprechstörungen.
- Einige metabolische Störungen, z.B., Phenylketonurie - sie werden öfters mit verschiedenen Autismussymptomen assoziiert.
- Ein unbedeutender Rückstand in Körperentwicklung kommt sehr oft bei autistischen Kindern vor.
- Vorbeugende Diagnostik. Obwohl die Vorschrift für Diagnostik und statistische Erfassung von psychischen Erkrankungen (IV. Fassung) viele andere Zustände als begleitende ausschließt, ist der Symptomsatz, welcher fürs Syndrom des Aufmerksamkeitsdefizits mit Hyperaktivität, Tourette-Syndrom sowie andere ähnliche Störungen charakteristisch ist, hier in vollem Umfang vorhanden und die jeweilige begleitende Erkrankung ist als Teil der Diagnose zu betrachten.
- Schlafstörungen kommen bei 2/3 der Menschen mit der ASS während verschiedener Perioden der Kindheit vor. Im Großen und Ganzen geht es hier um verschiedene Symptome der Schlaflosigkeit, z.B. Schwierigkeiten bei Einschlafen, häufiges Aufwachen in der Nacht, zu frühes Aufwachen usw. Die Ursachen für Schlafstörungen können alltägliche Probleme oder Stress in der Familie, welchen bei der Frühdiagnostik von ASS normalerweise eine große Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Es ist bekannt, daß für autistische Kinder folgende Störungen kennzeichnend sind:
1) eine unzureichende Perfusion (d.h., eine mangelhafte Blutversorgung des Gehirns, welche einen Sauerstoffhunger und verschiedene Störungen der Gehirnfunktionen zur Folge hat);
2) Störungen des Immunsystems.

Das Hauptziel der Behandlung besteht in einer Herabsetzung der mit dem Autismus verbundenen Defizite und Spannungen in der Familie, einer Erhöhung der Lebensqualität und der funktionellen Unabhängigkeit des betreffenden Autisten. Es gibt keine einheitliche und optimale Methode für Behandlung; sie wird in der Regel individuell ausgewählt. Die Familie und ein Bildungssystem sichern Hauptressourcen für die Behandlung.
Verwendung von fetalen Stammzellen (FSZ) bei Behandlung des Autismus
Die Behandlung mit Hilfe von Stammzellen ist ein neues und effektives therapeutisches Herangehen, welches auf einer einmaligen Fähigkeit von Stammzellen basiert, den Stoffwechsel und das Immunsystem zu beeinflussen sowie beschädigte Zellen und Gewebe wiederherzustellen.
Fetale Stammzellen (FSZ), welche zur Behandlung von Autismus verwendet werden, üben eine positive Einwirkung auf sämtliche Organe und Systeme des menschlichen Organismus aus, wobei das Hauptziel dieser Behandlung in einer Verbesserung der Funktionierung des Gehirnes besteht. Bei Autismus sind Gehirnzonen beschädigt, welche für Gedächtnis, Konzentration, Aufmerksamkeit, Sprechen usw. verantwortlich sind, während die FSZ fähig sind, die Blut- und Sauerstoffzirkulation im Gehirn (Erhöhung der Perfusion) zu verbessern, beschädigte Neuronen zu ersetzen und die Bildung von neuen Gefäßen zu stimulieren. Eine gewisse Zeit nach Eindringen in den menschlichen Organismus erwerben die FSZ die Eigenschaften der sie umgebenden Zellen und transformieren sich in diese Zellen infolge deren Teilung, was die Wiederherstellung der weißen und grauen Substanz des Gehirnes und dementsprechend eine Verminderung der Ausprägung neurologischer Symptome und Verbesserung von geistigen Fähigkeiten zur Folge hat.
Es wurde nachgewiesen, daß mesenchymale Stammzellen imstande sind, den Zustand des Immunsystems zu verbessern und eine eventuelle Entzündung zu stoppen. Die Stimulation von CD34 trägt der Bildung von neuen Gefäßen in sauerstoffarmen Geweben bei, was eine wesentliche Verstärkung der Blutzirkulation in Stirnlappen sowie anderen Zonen des Gehirns zur Folge hat.
Wir haben mehr als 100 autistische Kinder mit Hilfe von meso und ektodermalen Stammzellen behandelt, welche aus Keimzonen der Embryonen von 5 bis 10 Wochen-Gestation gewonnen und danach überprüft und ordnungsgemäß zertifiziert waren. FSZ sind nichtdifferenzierte Zellen, welche sich nach der Einführung in den Organismus eines betreffenden Patienten je nach Bedarf des Organismus (in Neuronen, Oligodendrozyten, Blutzellen u. ä.) zu differenzieren beginnen.
Der Zweck der Zellulartherapie besteht in der Lösung verschiedener Probleme in Zusammenhang mit folgendem:
- Immunsystem
- Metabolismus (Stoffwechsel)
- Kommunikationsgewohnheiten
- Lernfähigkeiten, Gedächtnis, Denken (Verbesserung durch die Wiederherstellung von eingebüßten Neuronverbindungen und die Bildung von neuen Neuronverbindungen, was andererseits die Reaktion des Gehirnes durch eine Besserung der synaptischen Transmission und Entwicklung neuer Neuronverbindungen wesentlich beschleunigen kann).
Voraussichtliche Besserung nach der Behandlung von autistischen Kindern:
- Verbesserung der Verträglichkeit verschiedener Lebensmittel sowie Verbesserung der Verdauung. Nach der Behandlung beginnen einige Kinder neue Produkte zu verkosten und es schmeckt ihnen.
- Verbesserung von Kontakten mit anderen Kindern (in erster Linie geht es um einen Blickkontakt). Die Kinder, welche zuerst unfähig waren, ihren Blick auf bestimmte Objekte zu fixieren, begannen mit der Zeit diese mit Interesse zu beobachten.
- Mehr adäquates Verhalten zu Hause und draußen.
- Verminderung der Furcht oder sogar Furchtlosigkeit vor Lauten, unbekannten Menschen und grellen Farben (allmähliche Besserung).
- Verbesserung der Sprachfertigkeiten (wenn Kinder vor der Behandlung überhaupt nicht sprechen konnten, beginnen sie danach normalerweise einzelne Laute, Silben und sogar Worte auszusprechen; Kinder, welche vor der Behandlung gesprochen haben, konnten nach der Behandlung ihren Wortschatz wesentlich erweitern).
- Verbesserung der Schreibfertigkeiten und deren weitere Entwicklung.
- Verbesserung der Selbstbedienungsfertigkeiten.
- Verbesserung der Konzentration und Aufmerksamkeit.
Eine der wichtigsten Aufgaben der Zellulartherapie besteht darin, einen Mechanismus der Gehirnentwicklung zu aktivieren, wonach der Kindesorganismus imstande ist, seine Funktionen selbständig zu erfüllen. Die Kinder müssen glücklich sein und ihre Eltern sollen ihrerseits sie auf ein künftiges glückliches Leben vorbereiten, indem sie bei ihnen Fertigkeiten entwickeln, welche sie im selbständigen Leben am meisten brauchen und zwar: Kommunikation, Selbstbedienung, Lernfertigkeit sowie andere Berufsfertigkeiten.
Obwohl der Verbesserungsgrad von verschiedenen Faktoren abhängig ist, wurden wesentliche Verbesserungen absolut in allen Fällen beobachtet.
Um ein vollwertiges Leben führen zu können, muß das jeweilige autistische Kind folgendes besitzen:
- eine Empfindung, daß sein Leben gut geplant ist;
- ein gut adaptierbares Kommunikationssystem.
- Selbstbedienungsfertigkeiten.
- eine Möglichkeit zu lernen und zu arbeiten.
- Freizeitbetätigungsfertigkeiten.
- Kommunikationsfertigkeiten (um Gefallen an der Kommunikation mit anderen Menschen finden zu können).
Die Zellulartherapie ist eine effektive und ungefährliche Methode zur Behandlung des Autismus und sie kann vielen Kindern helfen, welche am Autismus und Autismus-Spektrum-Störungen verschiedenen Grades leiden. Man soll aber verstehen, daß die Zellulartherapie lediglich ein Teil vom Ganzen ist, deswegen kann man optimale Ergebnisse nur durch Anwendung einer komplexen Behandlung (z.B., Diät, Bildungsprogramme und anderes) erzielen.
Je früher die Erkrankung eines Kindes diagnostiziert ist, desto früher können seine Eltern ihm zu helfen beginnen, einschließlich der Anwendung der Zellulartherapie, wodurch das jeweilige Kind mehr Glückschancen haben kann!!
Referenzen und erfolgreiche Fälle:
Die obengeschriebene sind eine Theorie und Fakten und in Nachstehenden finden Sie verschiedene Kommentare von Eltern über ihre Erfahrungen und Besserungen, welche Sie bei ihren Kindern festgestellt haben. Eben solche Worte sind vom größten Wert, da sie einfach viel mehr als Theorie bedeuten.
Patient W.S. aus Serbien
Patient А. L. aus den USA
Patient D.P. aus Serbien
Patient Т. aus den Vereinigten Arabischen Emiraten
Patient E.D. aus den USA
Patient D.S. aus den USA
Patient K.S. aus Schweden
Patient J.G. aus Großbritannien
Patient K.C. aus den USA
Patient G.O. aus Kanada
Patient J.N., USA
Patienten K.T und J.P.T., Kanada
Patient Ch.M., USA