
Endoskopische Behandlung der Lebererkrankungen



6. Endoskopische Einführung embryonaler Stammzellen: der neue Ansatz bei minimaler invasiver Therapie
Alexander Smykodub, Alexander Smykodub jr.
Klinik für Zellentherapie an der Medizinischer Nationaluniversität und des Zentrums für embryonales Gewebe „EmCell“, PF 81, ul.Solomenskaja, 17, Kiew 03110 Ukraine
GESCHICHTE: seit 1991 verwenden wir in unserer klinischen Praxis embryonale Zellsuspensionen (EZS), die embryonale Stammzellen (ESZ) enthalten. Wir machen vorwiegend intravenöse EZS-Injektionen. Die EZS können aber auch in Gewebe und Höhlen implantiert werden, wo sie neue Pools bilden, die lange Zeit überleben, einheilen und funktionieren können.
METHODEN: unter Überwachung waren 3 Kranken mit Leberzirrhose, die durch portale Hypertension komplizierter gemacht wurde. Regelmäßig wurde Laparoskopie vorgenommen. Die Schichten des Leber-Sichelbandes waren mit Hilfe einer kleinen Luftmenge (5-10 ml) abgelöst, und die EZS wurden in die gebildeten Höhlen implantiert. Es wurden embryonale Hepatozyte (Zellenmenge - 10-80*106/ml) im Volumen von 1-3 ml in 2-3 Depots, und hämatopoäthische fötale Leberzellen (Zellenmenge - 60-220*106/ml) im Volumen von 1-4 ml, insgesamt in 4-6 Depots, implantiert. Die ESZ wurden vom embryonalen Gewebe einer 5-8 Wochen alten Leibesfrucht ausgesondert. Jeder Kranke erhielt genetisch homogenes embryonales Material.
ERGEBNISSE: Syndrom der frühen Posttransplationsbesserung war 8-12 Stunden nach der Implantation bemerkt und zeigte sich durch Besserung des Gesamtzustandes, des Appetites, durch Schwächeminderung und Schwitzenabnahme. Alle Kranken betonten auch das Syndrom der psychofunktionalen Änderungen, die durch Nachlassen somatischer Depression, in der Besserung des Gemütszustandes, des Denkens und Gedächtnisses zum Ausdruck kamen. Nach 3-5 Tagen wurde Mengenabnahme der freien Flüssigkeit in Bauchhöhle festgestellt. 2 Kranken hatten je 100-300 ml Flüssigkeit im Laufe von 4 Monaten, in derselben Periode wurde harntreibende Therapie vorgenommen. Bei einem Kranken wurde im Laufe von 3 Monaten keine Flüssigkeit entdeckt; nachfolgend war sie in kleinen Mengen vorhanden und dieser Kranke benötigte keine harntreibenden Mittel mehr. Bei allen Kranken waren Aldosteronwerte im Blut normalisiert und blieben so 4-6 Monate lang. Funktionswerte von Leberzellen besserten sich nach 3-4 Wochen. Bilirubinmetabolismus wurde normal, dadurch konnte das Fermentemieniveau gesenkt werden. Gesamtvolumen von CD3+, CD4+ und CD8+ Lymphozyten und NK-Zellen nahm zu.
RICKSHOSPITALET
Universitätsklinik
Professor Alexander Smykodub
Medizinische Nationaluniversität
Klinik für Zellentherapie
ul.Solomenskaja, 17
Kiew 03110
Ukraine
Sehr geehrter Herr Alexander Smykodub,
wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Teilnahme an der SMIT-Konferenz in Oslo. Diese Konferenz hatte einen großen Erfolg vor allem dadurch, dass die Teilnehmer, Berichterstatter und Auftretenden sehr gut zusammengearbeitet haben.
Zum Schluss der Konferenz hat der Organisationsausschuß zwei Preise zugesprochen, obwohl diese Preise eine vorwiegend symbolische Form haben, hatte der Organisationsausschuß keinen Zweifel daran, dass Ihr wissenschaftlicher Vortrag „Endoskopische Einführung embryonaler Stammzellen: der neue Ansatz bei minimaler invasiver Therapie“ diese Auszeichnung verdient. Wir alle halten diesen Vortrag für wirklich innovativ.
In der Beilage finden Sie das Diplom und eine echte Auszeichnung – die Vase, das ist ein Geschenk von der Führung norwegischer Streitkräfte.
Ich hoffe auf das Treffen mit Ihnen im nächsten Jahr bei der Konferenz in Amsterdam, sowie auch darauf, dass Sie über eine mögliche Mitgliedschaft an der Gesellschaft nachdenken werden.
Hochachtungsvoll
Erik Vosse, MD
Professor
Fakultätsleiter
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