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Diabetes melitus Typ II, mittelschwer

List of diseases > Diabetes Mellitus > Case reports

Liste der Erkrankungen> Diabetes melitus >medizinische Auszüge

Diagnose:  Diabetes melitus, Typ II, mittelschwer, Subkompensationsphase, klimakterisches Syndrom

Patientin H.W.N., geb.1944 wurde in der Klinik für Zellentherapie von 30.09. bis 04.10.1996 behandelt. Diagnose: Diabetes melitus, Typ II, mittelschwer, Subkompensationsphase, klimakterisches Syndrom.

Bei der Aufnahme klagte Patientin auf  Schwäche, Xerostomie, Kopfschmerzen,  Schwindel, Niedrige Arbeitsfähigkeit, Hitzewallungen  mit Zittern, Petechie, Tachykardie, Schweißausbrüche  häufige und reichliche Miktion zu Ende jedes Anfalls.

Die o.g. Symptome begannen mit Zyklusstörung  und traten seit zwei Jahren auf.  Die insulinabhängige Diabetes Melitus war vor einem Jahr festgestellt.  Zuerst korrigierte die Patientin den Blutzuckerspiegel  mittels Diät, dann  nahm sie Glipizide, (Tagesdosis bis 20 mg), doch dieses Präparat erwies sich als uneffektiv , deshalb war dieses durch  Glibenklamid  (Tagesdosis 10mg) ersetzt. Innerhalb letzes Monates nahm Patientin  Propranol (Tagesdosis 60mg).

Bei Aufnahme: Blutzucker 8,4 -9,3 – 11,5 – 7,4 mmol/l, Glukosurie – 10 g/l. Sonstige liegen die Werte von Blut, Urin und  biochemische Blutwerte im normalen Bereich.

EKG: Sinusrhythmus, mittelgradige Myokardänderungen.

Bei Untersuchung: Haut und sichtbare Schleimhäute  sauber. Pulsfrequenz 74 Schl./min., AD- 130/90 mm Hg. Herztöne klingelnd. Herzmelodie normal. Definitiver Perkussionsschall über den Lungen.  Der Bauch ist bei Palpation weich, schmerzlos. Leber ragt 1cm vom Rippenbogenrand empor; Leberrand ist weich, schmerzlos.  Milz nicht vergrößert. Darmabschnitte haben normale Eigenschaften.

1.10.1996  wurde Transplantation von 2 ml der die fötalen Stammzellen  enthaltende Suspension, Muster 3038C372 tropfenweise intravenös gemacht; Zellenzahl: 38,7 x 106/ml, GFU GM 31,10 x 103/ml, GFU  GEMM 17,33/ml, CD34 6,2 x106/ml.

Die Transplantation wurde von Patientin gut vertragen. Die Besserung konnte sie gleich nach Behandlung feststellen: Kopfschmerzenanfälle verschwanden, Herzschlagfrequenz wurde normal. Innerhalb der ersten Woche nach der Behandlung  wurde Blutzuckerspiegel etwas höher.  Zwei Wochen nach Behandlung könnte die Kompensation  nach vorherigem Schema  (Glibenklamid 10mg/Tag) erreicht werden.  Nach einem Monat konnte die Tagesdosis bis 5 mg/Tag unter gewissenhafter Glykämiekontrolle  reduziert werden. Binnen nächster 7 Monate  war die Kompensation des Kohlenstoffwechsels zu beobachten (Glykämie  5,4 -10,2 mmol/l, Glukosurie war nicht zu beobachten). Normalisierung des Arterialdrucks bei Absetzung der  Hypoglykämie, und Hypotension- Präparate. Keine Gefässekrisen waren festgestellt.

Leiter der Klinik Zellentherapie der

Nationalen medizinischen Universität und

des Zentrums „EmCell“

Prof. Aleksandr Smykodub


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