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16 JAHRE DER INTERNATIONALEN KLINISCHEN PRAXIS BEI TRANSPLANTATION VON MENSCHLICHEN EMBRYONALEN/FETALEN  STAMMZELLEN

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Diabetes melitus Typ I, Schwerform

List of diseases > Diabetes Mellitus > Case reports

Liste der Erkrankungen> Diabetes melitus >medizinische Auszüge

Diagnose: Die vor kurzer Zeit entdeckte Diaebtes melitus, Typ 1, Schwerform, dekompensierte diabetische Ketoazidose.

Patient P.I.N. geb.1960 wurde am 6. November 1991 in die Abteilung Diabetes des Forschungsinstituts für Endokrinologie  und Metabolismus, mit Beschwerden auf allgemeine Schwäche,  Körpergewichtverlust, Xerostomie, Polydipsie und Pollakisurie.  Der Patient meint, er sei Krank seit September 1991 , als diese Beschwerden zum ersten Mal aufgetreten seien.  Der Patient wurde nie untersucht.  Schnelle Zustandsverschlechterung bewog den Patienten,  sich an dii medizinische Hilfe  im November 1991 zu wenden.

Diegnose: Die vor kurzer Zeit entdeckte Diabetes melitus, Typ 1, Schwerform, dekompensierte diabetische Ketoazidose.

Bei stationärer Aufnahme war der Glukosepegel in Blut bei 15 mmol/l, Glukosurie  41,6 g/l, Azetonurie   , (+++). Folgende Therapie wurde verschrieben: Insulin  - 60 Einh./Tag, Vitaminentherapie, kaliumhaltige Präparate.

Nachdem die Kompensation erreicht worden ist, wurde am 2. Dezember 1991  die erste Behandlung (Muster 3038c-63HL) durchgeführt: Kernzellenzahl: 36,2 x 106/ml, GFU GM 23,6 x 106/ml, GFU  GEMM 2,5 x 103/ml, CD34 1,4x106/ml.  Einführungsweise  war intravenös.  Der Anteil der eingeführten Zellen  betrug 66%  im Vgl. zur Gesamtmenge des Gewebes des in der Kryobank aufbewahrten genannten Musters.

Patient hat die Therapie gut vertragen.  Am ersten Tag war  das Syndrom der frühzeitigen Posttransplantationsbesserung u.zw.  Schwächesenkung und Appetitverbesserung zu beobachten. Patient wurde schneller und aktiv.

Drei Wochen nach  der Behandlung trat hypoglykämischer Zustand auf, der die Reduzierung der Insulin-Tagesdosis verursachte; maximale Dosisreduzierung  war 2,5 Monate darauf zu beobachten (s.Tabelle 1).

Die Normalisierung der Immuntestergebnisse war frühestens am 11 Tag  (s. Tabelle 2) zu beobachten. Innerhalb von sechs Monaten nach  Beginn der Therapie war der Patient im Kompensationszustand  und bekam eine relativ niedrige Insulin-Tagesdosis.

Ende Mai 1992  kam es zu einer plötzlichen Zustandsverschlechterung des Patienten: die Zeichen der Dekompensation des Kohlenstoffwechsels traten auf und die Immuntestergebnisse wurden schlechter (s.Tabelle 4) Die Insulin-Tagesdosis wurde bis 32 Einh. erhöht.

Am 3. Juni 1992 wurde erneute Therapie unter Verwendung  derselben Muster der Zellensuspension  (3038C-63HL) durchgeführt; es wurde 0,5 ml Zellensuspension eingeführt.  Patient hat die Therapie gut vertragen.  Positive Änderungen der eingeführten Insulin-Tagesdosis sowie  Immuntestergebnisse sind den Tabellen zu entnehmen.

Der Anteil der das fötale Hämoglobin enthaltenden Erythrozyten zeugt vom Substitutionseffekt  der eingeführten Zellen.

Leiter der Klinik Zellentherapie der

Nationalen medizinischen Universität und

des Zentrums „EmCell“

Prof. Aleksandr Smykodub

Tabelle 1

Parameter, die  vor und nach der Therapie (bei Kompensation) analysiert wurden (P.I.N.)

2. Dezember 1991: 1. Therapie

3.Juni 1992: 2. Therapie

 

Datum 01.12.91 23.12.91 17.01.92 23.02.92 07.05.92 03.06.92 06.07.92 17.07.92 21.01.93
Parameter Vor der Therapie Tag 21. nach 11/2 Monaten Nach  21/2 Monaten   nach 5 Monaten nach 6 Monaten nach 1 Monat nach 11/2 Monaten Nach  71/2 Monaten  
Insulin-Tagesdosis Einh. 48 36 20 20 20 32 24 22 24
Insulin-Tagesdosis in Vgl. zu Anfangsdosis in % - 25 40 59 59 34 50 55 50
Anteil der das fötale Hämoglobin enthaltenden Erythro-zyten, % 0 18 12 14 8 2 12 18 14

Tabelle 2

Entwicklungstrend Immunologischer Testergebnisse  (P.I.N) .

Datum 14.11.91 17.12.91 07.04.92 28.05.92 14.06.92
Indexe
Vor Therapie
Tag 11 Nach 4 Monaten Nach 6 Monaten Tag 11 nach 2. Therapie
Parameter Vor Therapie Tag 11 Nach 4 Monaten Nach 6 Monaten Tag 11 nach 2. Therapie
T-Lymphozyten  % 40 53 50 50 53
T- Lymphozyten, 109/l 0.71 0.89 1.08 0.80 0.85
T-Helfer, % 37 20 41 37 33
T-Helfer, 109/l 0.53 0.49 0.79 0.59 0.53
T-Supressoren, % 12 24 15 13 20
T-Supressoren, 109/l 0.17 0.40 0.28 0.21 0.32
T- Helfer /T-Supressoren, % 3.1 1.2 2.7 2.85 1.7
B- Lymphozyten, % 37 31 18 30 27
B- Lymphozyten, 109/l 0.53 0.52 0.38 0.48 0.43
IgG, g/l 8.75 11.8 9.70 17.6 10.7
IgA, g/l 7.9 2.1 1.75 1.6 4.25
IgM, g/l 0.43 1.3 0.86 0.86 1.01

Nachrichte
2008-09-30
Prof. Alexander I. Smikodub nahm an dem Europaeischen Kongress zu “Anti-Aging und ästhetische Medizin” teil, der am 11. -14. September 2008 in Düsseldorf

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