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16 JAHRE DER INTERNATIONALEN KLINISCHEN PRAXIS BEI TRANSPLANTATION VON MENSCHLICHEN EMBRYONALEN/FETALEN  STAMMZELLEN

WELTGRÖSSTE KLINISCHE PRAXIS BEI TRANSPLANTATION VON EMBRYONALEN STAMMZELLEN FÜR BEHANDLUNG VERSCHIEDENER ERKRANKUNGEN UND ZUSTÄNDEN

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III. Kur



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Der Patient D.S., geboren 1959, begleitet von dem Herren G.K., wurde in der Klinik für zelluläre Therapie bei der Nationalen medizinischen Universität und dem Embryonic Tissues Center «EmCell» vom 23. bis zum 29. Januar 1998 behandelt.  Das ist der dritte Besuch des Herren D.S. in die Klinik für zelluläre Therapie (I. – 7.10.1996, II. – 2.12.1996). Infolge der vorigen Kur der Zelltherapie wurde die Krankheitsprogredienz eingestellt und die Verbesserung des Zustands des Patienten erzielt. 

Diagnose: Multiple Sklerose, zerebrospinale Form, Tetraparese d>s, mehr in den Beinen.  Begleitendes Divergenzschielen. Mittelschlägiger Nystagmus. Einfacher übersichtiger Astigmatismus.  Netzhautangiopathie. Geringgradige Makuladystrophie OU.

Analysenbefunde:

Gesamtblutprobe vom 24.01.1998: Erythrozyten – 4.4*1012/l, Hämoglobin – 146 g/l, Färbeindex – 1.0, Thrombozyten - 190*109/l, Leukozyten – 5.2*109/ë, normalstabkernige Leukozyten – 3%, segmentkernige Leukozytån – 65%, eosinophile Leukozytån – 2%, Lymphozyten – 22%, Monozyten – 8%, Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten – 3 mm/h.

Gesamtblutprobe vom 26.01.1998: Erythrozyten – 4.3*1012/l, Hämoglobin – 146 g/l, Färbeindex – 1.0, Thrombozyten - 200*109/l, Leukozyten – 8.0*109/ë, normalstabkernige Leukozyten – 3%, segmentkernige Leukozytån – 60%, eosinophile Leukozytån – 2%, Lymphozyten – 31%, Monozyten – 7%, Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten – 3 mm/h.

26.01.1998 Blutzucker: 4.6 mmol/l

Biochemische Blutprobe vom 27.01.1998: Gesamtbilirubin – 15.1 mkmol/l, Direktbilirubin – negativ, Indirektbilirubin - 15.1 mkmol/l, ÀLÒ – 0.38 mmol/l, ÀSÒ – 0.21 mmol/l, Thymoltrübungstest – 2.4 Einh.,  Harnstoff – 6.9 mmol/l, Kreatinin – 0.074 mmol/l.

Gesamtharnprobe vom 26.01.1998: Vol. – 120 ml, relative Dichte – 1020, Klarheit – klar, Farbe – hellgelb, Eiweiß – kein, Zucker – kein, Plattenepithelien – in geringer Menge, Leukozyten – einzelne im Blickfeld.

Gesamtharnprobe vom 28.01.1998: Vol. – 60 ml, relative Dichte – 1018, Klarheit – klar, Farbe – hellgelb, Eiweiß – kein, Zucker – kein, Plattenepithelien – in geringer Menge, Leukozyten – 2-3 / Blickfeld.

EKG vom 26.01.1998: Eurhythmie, Sinusrhythmus, dystrophische Myokardveränderungen, Herzachse ist nicht verschoben. 

Untersuchung beim Nervenarzt vom 24.01.1998:

Der Patient ist zum dritten Mal zur Behandlung in der Klinik gekommen (I. – 7.10.1996, II. – 2.12.1996). Bedeutende Verbesserungen des Zustands werden beobachtet: der Patient steht selbständig auf, steht, manchmal geht am Stock. Merklich sind die Sehe- und Hörverbesserungen (linkes Ohr). Kein Doppelsehen. Der Patient kann arbeiten, darunter mit dem Computer. In der letzten Zeit bedient sich selbst (Esseneinnahme, Ankleiden, Toilette u.a.)

Nervenstatus: kontaktfreudig, adäquat, orientiert. Augenspalten und Pupillen d=s, Bulbusbewegungen – in vollem Umfang, Konvergenz - befriedigend, periodisch wird der sich erschöpfende mittelschlägige Horizontalnistagmus beobachtet. Das Gesicht ist symmetrisch. Die Zunge liegt in der Mittellinie. Handbewegungen in vollem Umfang. Muskeltonus der Hände ohne Veränderungen. Tiefe Reflexe sind unter Erweiterung von  reflexogenen Zonen erhöht d>s. Die Beinmuskelkraft ist verringert d>s, mehr in distalen Gebieten, Muskeltonus ist stark erhöht s>d, mehr in den Beugemuskeln. Wegen der Kleinhirnhypotonie ist der Muskeltonus im rechten Bein kombiniert. Tiefe Reflexe sind ohne Erweiterung von  reflexogenen Zonen erhöht, Klonus fehlt. Pathologische Fußreflexe links. Undeutliches Babinski-Symptom rechts. Schmerzempfindlichkeit – nicht gestört, Finger-Nasen-Versuch – befriedigend. Steht am Stock.

Diagnose: Multiple Sklerose, zerebrospinale Form, Tetraparese d>s, mehr in den Beinen, Gangstörungen.

Empfohlen: Die Zelltherapie in der Klinik für zelluläre Therapie beim Embryonic Tissues Center «EmCell» fortsetzen.   

Untersuchung beim Augenarzt vom 25.01.1998:

Sehprobe mit Brillen - > 0.6.  Refraktion: Einfacher übersichtiger Astigmatismus.  Bulbusbewegungen – in vollem Umfang. Hirschberg-Divergenzschielen 10°.  Mittelschlägiger Horizontalnystagmus beim Links- und Rechtsblick. Pupillen reagieren auf das Licht. Vorderer Optische Medien sind klar.  Augengrund: DON - leicht rosa, normaler Form.  Arterien – verengt, À/Â = 1/3.  Einzelne Dystrophie-Herde in Makula und im Zentralbereich der Netzhaut. 

Zusammenfassung: Divergenzschielen. Mittelschlägiger Nystagmus. Übersichtiger Astigmatismus. Angiopathie der Netzhaut.  Geringgradige Makula-Dystrophie OU.

Zelltherapie:

24.01.98. Transplantation des embryonalen Zellsuspensionsmusters 3038Ð513 intravenös tropfenweise, Vol. 2,0 ml. Implantation des Suspensionsmusters 3038ÐÌ513 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 1,1 ml.

25.01.96. Transplantation des embryonalen Zellsuspensionsmusters 3038Ð513 intravenös tropfenweise, Vol. 1,6 ml. Implantation des Suspensionsmusters 3038ÐÌ513 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 1,0 ml.

27.01.98. Transplantation des embryonalen Zellsuspensionsmusters 3038Ð134 intravenös tropfenweise, Vol. 2,1 ml. Implantation des Suspensionsmusters 3038ÐÌ134 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 0,6 ml.

28.01.98. Implantation des Suspensionsmusters 3038ÐÌ134 subkutan in 2 Depots im Gebiet der vorderen Bauchwand je 1,0 ml.

Die Muster 3038Ð513, 3038ÐÌ513, 3038Ð134 und 3038ÐÌ134 haben die angegebenen Eigenschaften und sind zertifiziert:

 

Bakteriologische Sterilität steril
Pränatale Diagnostik
Test mit Cardiolipin antigen negativ
 HIV1/HIV2 negativ
HBsAg negativ
Embryonale Diagnostik
Enzygnost  Anti-HIV1/HIV2 negativ
HbsAg (monoklonale Antikörper) negativ
Anti-HBc (monoklonale Antikörper) negativ
Anti - CMV/IgG+IgM negativ
Anti - Rubella Virus/IgG negativ
Varicella/Zoster negativ
Toxoplasmosis/IgG negativ

Der Patient hat die Behandlung befriedigend überstanden, keine Nebenwirkungen wurden beobachtet.

Der Zustand des Patienten ist besser: Syndrom der frühen Posttransplantationsverbesserungen – Erhöhung der geistigen Aktivität und der Stimmung – wurde beobachtet. Langfristige Wirkung der Behandlung ist von dem Nervenarzt beschrieben. Die Übungen für Beine und Füße im Stehen werden empfohlen.

Empfohlen:

1.      Wiederholte Kur im Mai-Juni 1998.

2.      Mechanotherapie zur Verbesserung des Umfangs von Bewegungen,  Übungen für Beine und Füße im Stehen, inklusive der Aquagymnastik.

3.      Einnahme von Sirdalud (Tizanidine) Sandoz 0.002 ½ Tabl. zur Kontrolle und Verringerung des Muskeltonus zuerst im Ruhezustand und dann bei den Bewegungen von Beinen und Füßen.  

Leiter der Klinik für zelluläre Therapie bei der Nationalen medizinischen Universität und dem Embryonic Tissues Center «EmCell» Professor Alexandr Smykodub.

29. Januar 1998.  :


Nachrichte
2008-09-30
Prof. Alexander I. Smikodub nahm an dem Europaeischen Kongress zu “Anti-Aging und ästhetische Medizin” teil, der am 11. -14. September 2008 in Düsseldorf

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