Autor: Alexandr Smykodub
Klinik für zelluläre Therapie bei der Nationalen medizinischen Universität und dem Embryonic Tissues Center «EmCell»
Den Patienten mit soliden Tumoren und Komplikationen, wegen deren die antiblastomatöse Therapie unmöglich war, wurden aus Leber und Milz eines Embryos (6-12 Gestationswochen) gewonnene embryonale Zellsuspensionen transplantiert; Zahl der kernhaltigen Zellen – 30-100õ106/ml. Die Suspensionen wurden intravenös, tropfenweise, 1 bis 5 ml infundiert.
Behandlungsergebnisse:
· sichere Erhöhung der Zahl von Erythrozyten bei den Patienten mit Anämie am 7. bis 9 Tag nach der Behandlung und der Hb-Werte am 10. bis 14. Tag nach der Behandlung; bedeutende Verbesserung des Allgemeinzustandes haben 94% der Patienten mit Anämie (im Vedrgleich zu 54% in der Prüfgruppe);
· sichere Zunahme der Körpermasse (im Vergleich zur Prüfgruppe) binnen eines Monats nach der Behandlung bei den Patienten mit mäßiger Erschöpfung und Stabilisierung der Körpermasse bei den Patienten mit Kachexie; Gesamteffizienz: 73% in der Hauptgruppe und 23% in der Prüfgruppe;
· sichere Verringerung der Allgemein- und Gefühlsmüdigkeit binnen 2 Wochen nach der Behandlung und Verringerung der physischen Müdigkeit binnen eines Monats nach der Behandlung;
· Lebensqualitätsentwicklung in der Form der sicheren Erhöhung des Karnofski-Index (ÈÊ) im Vergleich mit deren Anfangsniveau und Kennwerten der Prüfgruppe binnen 2 Wochen – 2 Monate nach der Infusion der embryonalen Zellsuspensionen (ÝÊÑ);
· Immunokorrektion: sichere Zunahme von CD4+, tendenzielle Zunahme der Gesamtzahl von Lymphozyten, darunter CD3+, CD8+ und CD19+ binnen eines Monats nach der Behandlung, sowie der NK-Zellen binnen 2 Monaten nach der Infusion der embryonalen Zellsuspensionen (ÝÊÑ).
Die Gesamteffizienz von der Transplantation der embryonalen Zellsuspensionen, ausgeprägt durch Fehlen der Komplikationen betrug ca. 88% gegen 33% in der Prüfgruppe, was die spezifische antiblastomatöse Therapie ermöglichte.
Bei der Behandlung der zytostatischen Hämatodepression mit Hilfe von embryonalen Zellsuspensionen der Patienten mit osteogenem Sarkom wurde eine sichere Zunahme der Zahl von Leokozyten ca. 7 bis 10 Tage nach der Behandlung, Hämoglobin – 25 bis 30 Tage nach der Behandlung und Erythrozyten – 15 bis 20 Tage nach der Behandlung beobachtet. Die Transplantation der embryonalen Zellsuspensionen wird durch schützende Wirkung gekennzeichnet und ermöglicht die antiblastomatöse Therapie. Ein entsprechender Effekt der Immunokorrektion wurde bei den Patienten mit osteogenem Sarkom beobachtet.
Bei den Patienten, die radikale Behandlung der soliden Tumoten durchgemacht haben sowie an sekundäre Immunschwäche leiden, wurden durch die Behandlung die immunologischen Kennwerte verbessert: Zunahme der Zahl von CD19+ è CD3+, sichere Zunahme der Zahl von Leokozyten sowie CD4+ è CD16+ binnen zwei Monate nach der Infusion der embryonalen Zellsuspensionen; dabei blieben die Kennwerte binnen 6 bis 12 Monate erhalten. Nach der Transplantation der embryonalen Zellsuspensionen wurde außerdem die Lebensqualitätsentwicklung beobachtet, was in der Erhöhung des Karnofski-Index ca. 2 Monate nach der Transplantation und in der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit in 75% der Fälle gegen 25% vor der Behandlung ausgedrückt wurde.
Infolge der Transplantation der embryonalen Zellsuspensionen nach einer entsprechenden Palliativbehandlung der unheilbar Kranken mit Pankreaskarzinom und einem geringen Karnofski-Index wurden folgende Ergebnisse erreicht: Erhöhung des Karnofski-Index (im Vergleich zum Anfangsniveau und Kennwerten in der Prüfgruppe binnen 6 Monate der Überwachung) zwei Monate nach der Behandlung, Verbesserung der Immunität-Kennwerte 1 bis 2 Monate nach der Infusion der embryonalen Zellsuspensionen (obwohl diese viel schwächer im Vergleich mit den Patienten, die radikale Behandlung bekamen, ausgeprägt wurde), Verlängerung der Lebensdauer um 9.4±0.61 Monate gegen 6.9±0.52 Monate in der Prüfgruppe (p<0.05)/ .
A.I. Smykodub. Suspensionen mit embryonalen Stammzellen bei der Behandlung der soliden Tumoren vor dem Beginn der Haupttherapie. Publikationen des XIV. Internationalen Symposiums zum Thema: Supportive Behandlung beim Krebs. Boston, USA, 23. -26. Juni 2002. Zeitschrift Supportive Care in Cancer, Vol.10, Nr. 4, Mai 2002, S. 96.
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